Pepusch, Gottfried
(†1750)
Pepusch, Gottfried, tritt am 2. April 1692 in die kurf. Kapelle zu Berlin und erhält 1712 als 1. Violinist 300 Thlr. (Schneider 50. 54). Nach dem Regierungs-antritte Friedrich Wilhelm I. wurde 1713 die Kapelle aufgelöst, nur Pepusch fand infolge seiner Körperlänge Gnade vor den Augen Sr. Majestät und wurde als Stabsoboist in die Leibgarde in Potsdam eingereiht. Er starb daselbst den 3. März 1750 (Ledebur).