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Coda

Author: SIEGFRIED SCHMALZRIEDT

Im letzten Viertel des 17. Jh. verwendet der ital. Musiktheoretiker A. Berardi das Wort coda, um mit ihm eine Kadenzdehnung zu charakterisieren. So schreibt er z. B. unter die tiefste Stimme eines dreist. Satzes dort die Anmerkung „Con coda‟, wo ein Orgelpunkt auf der V. Stufe über der Finalis einsetzt:

Mit dem Ausdruck „Con coda‟ versucht der Autor das die Kadenz verlängernde „Hinausziehen‟ des erwarteten Schlußfalles zu veranschaulichen. Es besteht auch die Möglichkeit, daß es...

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