Mit Beginn des 20. Jh. läßt sich eine zunächst unterschiedliche Verwendung der betreffenden Begriffswörter feststellen.
Im rein melodischen (mithin nicht harmonischen) Kontext bezeichnet 1901 G. Zambiasi mit ital. politonalità und dem Adjektiv politonale die tonartliche Erscheinung einer Melodie, die angesichts verschiedener Toniken eine Aneinanderreihung mehrerer „monotonaler
‟ Abschnitte zu sein scheint („la [melodia] politonale può considerarsi come composta di porzioni di melodia monotonali rispetto...