Schönberg exponiert den Terminus ‚vagierender Akkord
‛ in seiner Harmonielehre (1. Aufl. Lpz. u. Wien 1911, 3. [neubearb.] Aufl. Wien 1922) als Resultat und Kulminationspunkt seiner Ausführungen über die Vieldeutigkeit des verminderten Septakkordes (213 ff. bzw. 234ff.). Diese ergibt sich aus der Möglichkeit der Auffassung des Akkordes sowohl als Dominante zur Tonika als auch als „Nebendominante
‟ (gleichbedeutend mit H. Riemanns „Zwischendominante
‟; vgl. dessen Hdb. d. Harmonielehre, Lpz. 31898, 120ff...