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Isorhythmik

Isorhythmik, von altgriechisch isos für »gleich« und rhythmos für »Zeitmaß«, auch Isorhythmie, in der Motettenkomposition des 14. und 15. Jahrhunderts aufgekommenes Kompositionsverfahren; der Begriff wurde 1904 von dem Musikforscher Friedrich Ludwig (1872, 1930) eingeführt. Das Verfahren war eine der in der Ars Nova aufgekommenen Kompositionstechniken, die besonders in Motetten angewendet wurden, etwa von dem französische Komponisten, Guillaume de Machaut. Vereinzelt treten sie aber auch in…

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