Gerstberger, Karl
(*1892)
Gerstberger, Karl, 12. Febr. 1892 in Neisse, erst Jurist (Dr. jur. mit der Arbeit Das Urheberrecht an Werken der Tonkunst als Persōnlichkeitsrecht), seit 1918 Musiker, 1919 Schüler von Othegraven in Köln, 1920 bis 1925 von Courvoisier und Haas, besonders aber K. Orff in München, wo er lebt. Er schrieb feingearbeitete Lieder, Chöre, ein Streichtrio und Streichquartett, eine Kammerkantate für 2 Soprane, 2 Flöten und Klarinette, ein Singspiel Die Bärenritter (Uhland) u. a.