ein 1821 von Friedr. Buschmann erfundenes, anfangs Mundäoline und Aura genanntes Blasinstrument aus einem flachen, kanzeliierten Kästchen mit kleinen freischwingenden Zungen, die durch Ein- und Ausatmen mit dem Munde angeblasen werden und 6—128 Töne (‚Stimmen‛) ergeben. Einen frühen Typus mit Grifflöchern besitzt Brüssel (Nr. 2296) und das Innsbrucker Ferdinandeum ein Phantasiestück, dessen Kanzellen in parallelen Reihen im Mantel einer drehbaren Walze sitzen.
Mundharmonika
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Inhalt © 2026 · Répertoire International de Littérature Musicale
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