dasjenige Glied eines Chordophons, besonders eines Geigeninstruments, an dem die Saiten mit ihrem dem Wirbel entgegengesetzten Ende festgeknotet sind.
Die moderne leicht geschweifte Keilform läßt sich bis ins 11. Jh. zurückverfolgen. Außer ihr kennt das Mittelalter manche andere Typen, z. B. halbkreis- und halbmondförmige ; eine seltsame Anhängungsart — mit zwei um das Korpus geschlungenen Bändern — zeigt der Halter einer im 14. Jh. gemalten, von K. Schlesinger p. 393 abgebildeten vlaemischen Viola...