Im Musikschrifttum bis um 1100 wird das Wort clavis mehrmals im Vergleich und als Metapher zur Bezeichnung der musiktheoretischen „Schlüsselstellung
‟ einer Sache gebraucht. Guido Aret., Micrologus (1025/26), vergleicht die sechs regulären Intervalle (vocum consonantiae, clausulae) des Cantus mit Schlüsseln:
Anders weist Johannes Affl., Musica (um 1100), den gregorianischen tenores (Rezitationstöne der acht Psalmodien, deren Abschluß die Differenzen sind) eine Schlüsselposition zu:
Unter der Überschrift...