Als gemeinsprachlicher Ausdruck wird tactus seit der Antike in mus. Zusammenhang gebraucht. Nach Cicero sind die Stimmen (voces) des Redners wie gespannte Saiten, die auf jede Berührung (tactus) antworten, die hohe, die tiefe, die schnelle, die langsame, die große, die kleine:
Regino unterscheidet zwischen musica naturalis und artificialis; naturalis ist diejenige, „die durch kein Instrument, kein Greifen (tactu) der Finger, durch kein menschliches Stoßen (impulsu) oder Berühren (tactu) hervorgebracht...