Im Zusammenhang der Bezeichnung einer Ligaturenschreibweise begegnet perfectio erstmals um 1240 bei Johannes de Garlandia; und zwar gebraucht dieser an einer Stelle den Ausdruck „cum perfectione
‟ statt des sonst von ihm verwendeten Adjektivs perfectus:
Das Wort perfectus, bezogen auf die Ligatur, ist im Sinne von ‚vollständig
‛ zu verstehen, perfectio in dem von ‚Vollständigkeit
‛; als imperfecta bezeichnet Garlandia eine Ligatur, von der die letzte Note abgetrennt ist.
Vollständig oder unvollständig...