SEARCH

Diapason, diocto, octava

Author: FRITZ RECKOW

Der früheste erhaltene Beleg für den Ausdruck διὰ πασῶν – hier in der dorischen Dialektform διά πασᾶν – findet sich gegen Ende des 5.Jh. a.Chr. in einem von Nikomachos überl. Fragment des Pythagoreers Philolaos, dessen Echtheit als gesichert gilt (vgl. Burkert 1962, 376f.): Die Größe der Harmonia (= Oktave) umfaßt die Quarte (σνλλαβά = das Zusammengefaßte) und die Quinte (δι’ ὀξειᾶν = das [Intervall] zwischen den hohen [Saiten]). Die Quinte ist aber um einen Ganzton (ἐπογδόῳ = um das Verhältnis 9:8)...

This is a preview of “Diapason, diocto, octava” on RILM Music Encyclopedias. If you have a subscription, please or access via your institution to see the full article.