Μονῳδία bedeutet zunächst Einzelgesang.
Die Ausdrücke μονῳδεῖν und μονῳδία sind seit der 2. Hälfte des 5. Jh. v. Chr. mit Bezug auf den Einzelgesang in den Tragödien des Euripides (2. Hälfte 5. Jh.) belegt. In den wohl frühesten Belegen, zwei Fragmenten der Komödie Horais („Jahreszeiten
‟) des Kratinos, läßt sich dieser Bezug zwar nur damit wahrscheinlich machen, daß in dieser Komödie von Tragödien die Rede ist und daß die Tragödienmonodie als Eigentümlichkeit des Euripides gilt:
Doch Aristophanes bezieht...