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Leksikon jugoslavenske muzike

Leksikon jugoslavenske muzike

Das Leksikon jugoslavenske muzike ist die ultimative Quelle zur Dokumentation von Musikern und Musikkultur in Jugoslawien in den frühen 1980er Jahren. Es enthält 5.020 unsignierte Einträge zu Komponisten, Musikern, Ballettkünstlern, Pädagogen, Musiktheoretikern, Historikern, Musikethnologen und historischen Musikwissenschaftlern sowie Einträge zu Musikinstitutionen und -gesellschaften, Ensembles, Volksmusik und verschiedenen Genres und Instrumenten aus der Region. Besonderes Augenmerk wird auf die Darstellung des musikalischen Schaffens, der Musikgeschichte und des Musiklebens der großen Städte gelegt. Die Artikel befassen sich mit Konzepten und Disziplinen wie Ballett, Kirchenmusik, Kritik, Musikwissenschaft, Auszeichnungen, Oper und ähnlichem. Kovačević führte auch eine besondere Art von Einträgen ein (kurze Artikel über einzelne Musikstücke), um größere Themen abzudecken, und arbeitete mit Querverweisen. Im Gegensatz zur Muzička enciklopedija, die einen allgemeinen Charakter hat, sieht das Leksikon jugoslavenske muzike eine stark erweiterte nationale Struktur. Viele Artikel wurden aus der Muzička enciklopedija verbatim sowie in modifizierter Form übernommen. Kovačević selbst steuerte über 800 Artikel zu unterschiedliche Themen bei (etwa ein Sechstel des Lexikons); dies zeigt sein großes persönliches Engagement und seinen Enthusiasmus für dieses Lexikon, das trotz einiger Unzulänglichkeiten immer noch eine wertvolle Informationsquelle für die Musikgeschichte und -kultur Südosteuropas darstellt.

Land: Kroatien
Sprache: Kroatisch
Thema: Allgemeine Musikgeschichte
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Muzička enciklopedija

Muzička enciklopedija

Die Muzička enciklopedija erschien erstmals in zwei Bänden in den Jahren 1958 und 1963 unter der Herausgeberschaft des bedeutenden kroatischen Musikhistorikers Josip Andreis (1909–1982), gefolgt von einer zweiten Ausgabe in drei Bänden, die von 1971 bis 1977 erschien. Zahlreiche biografische Artikel beschreiben das Leben und das Schaffen von Komponisten (mit ausführlichen Werkverzeichnissen) sowie die Aktivitäten vieler Dirigenten, Sänger, Instrumentalvirtuosen, Musiktheoretiker und Kritiker. In Sachartikeln werden historische und zeitgenössische Musikinstrumente sowie alle musikalischen Gattungen und Formen wie Arie, Canzone, Kantate, Oper, Sinfonie, Sonate und Ouvertüre detailliert beschrieben. Viele wichtige in- und ausländische Musikvereine, Instrumental- und Tanzensembles sowie Musikfestivals und Institutionen werden ausgiebig vorgestellt. Die zweite Ausgabe enthält neue Artikel zur zeitgenössischen, avantgardistischen und experimentellen Musik—von Aleatorik und Dodekaphonie bis zu elektronischer und serieller Musik—sowie zu Musikerpersönlichkeiten. Diese Edition enthält auch Artikel über Künstler aus der Welt der Popmusik und des Jazz. In Anbetracht der Tatsache, dass Choreographen und Tänzer auf der Bühne oft mit Musik in Berührung kommen, hat die Redaktion eine Reihe von Namen aus diesem kreativen Bereich eingeschlossen. Zur besseren Integration wurde die Volksmusik jeder Nation in geografische Einträge mitaufgenommen, die sich jeweils einem Abschnitt über die Kunstmusik anschließt. Die Edition ist reich bebildert, mit einer stattlichen Anzahl von künstlerischen Beiträgen in Radierung und Farbe, die von Koraljka Kos ausgewählt wurden.

Land: Kroatien
Sprache: Kroatisch
Thema: Allgemeine Musikgeschichte
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