








Latin music: Musicians, genres, and themes bietet einen umfassenden Einblick in die reiche und vielfältige Welt der lateinamerikanischen Musik und untersucht ihre Geschichte, ihre kulturelle Bedeutung und das breite Spektrum ihrer Genres. Die Enzyklopädie zeichnet die Entwicklung der lateinamerikanischen Musik von ihren Wurzeln in indigenen, afrikanischen und europäischen Traditionen bis zu ihrem heutigen globalen Einfluss nach. Sie bietet detaillierte Profile einflussreicher Musiker, darunter Ikonen wie Tito Puente, Celia Cruz und Carlos Santana, und beleuchtet ihren Beitrag zur Entwicklung der lateinamerikanischen Musik und ihr bleibendes Vermächtnis. Die beiden Bände behandeln die wichtigsten Genres wie Salsa, Merengue, Bachata, Tango und Reggaetón und diskutieren ihre Ursprünge, stilistischen Merkmale und kulturellen Auswirkungen in verschiedenen lateinamerikanischen Ländern und Gemeinschaften. Neben den Genres werden auch allgemeinere Themen wie Identität, Migration und die Art und Weise, wie lateinamerikanische Musik zu einem Mittel des sozialen und politischen Ausdrucks geworden ist, behandelt. Die 244 Einträge umfassen auch sozialpolitische Faktoren, die das Wachstum und die Verbreitung lateinamerikanischer Musik beeinflusst haben. Latin music ist eine wichtige Quelle für Musikwissenschaftler, die die musikalischen Traditionen, Schlüsselfiguren und kulturellen Kontexte verstehen wollen, welche die lateinamerikanische Musik und ihre anhaltende globale Anziehungskraft geprägt haben.

Das Leksikon jugoslavenske muzike ist die ultimative Quelle zur Dokumentation von Musikern und Musikkultur in Jugoslawien in den frühen 1980er Jahren. Es enthält 5.020 unsignierte Einträge zu Komponisten, Musikern, Ballettkünstlern, Pädagogen, Musiktheoretikern, Historikern, Musikethnologen und historischen Musikwissenschaftlern sowie Einträge zu Musikinstitutionen und -gesellschaften, Ensembles, Volksmusik und verschiedenen Genres und Instrumenten aus der Region. Besonderes Augenmerk wird auf die Darstellung des musikalischen Schaffens, der Musikgeschichte und des Musiklebens der großen Städte gelegt. Die Artikel befassen sich mit Konzepten und Disziplinen wie Ballett, Kirchenmusik, Kritik, Musikwissenschaft, Auszeichnungen, Oper und ähnlichem. Kovačević führte auch eine besondere Art von Einträgen ein (kurze Artikel über einzelne Musikstücke), um größere Themen abzudecken, und arbeitete mit Querverweisen. Im Gegensatz zur Muzička enciklopedija, die einen allgemeinen Charakter hat, sieht das Leksikon jugoslavenske muzike eine stark erweiterte nationale Struktur. Viele Artikel wurden aus der Muzička enciklopedija verbatim sowie in modifizierter Form übernommen. Kovačević selbst steuerte über 800 Artikel zu unterschiedliche Themen bei (etwa ein Sechstel des Lexikons); dies zeigt sein großes persönliches Engagement und seinen Enthusiasmus für dieses Lexikon, das trotz einiger Unzulänglichkeiten immer noch eine wertvolle Informationsquelle für die Musikgeschichte und -kultur Südosteuropas darstellt.